Informationen zur Materialsammlung und zu den Nutzungsbedingungen

Stand. 01.05.2017

Die Nutzung der Materialsammlung der NetzWerkstatt einfallsreich setzt die Teilnahme an einemEinführungsworkshop voraus und ist nur mit einem entsprechenden Nutzerausweis möglich.

Die NetzWerkstatt einfallsreich bietet Kindertagesstätten, Schulen und Berufsfachschulen sowie Stadtteilkultureinrichtungen Produktionsreste und Überschüsse aus Handwerk, Handel und Industrie zur eigenen Umnutzung an.

Die Materialsammlung der NetzWerkstatt einfallsreich besteht aus Spenden von Handwerks- und Industriebetrieben. Es handelt sich dabei um Überschüsse, Fehlproduktionen, Schnitt- und Stanzreste sowie Verpackungselemente aus unterschiedlichen Werkstoffen. Bei der Auswahl der Materialien wird auf die Vermeidung von PVC-haltigem Plastik geachtet. Die Betriebe werden bei der Kontaktaufnahme auf den Verwendungszweck in Kitas und Schulen hingewiesen, um die Weitergabe von in diesem Zusammenhang bedenklichen Kunststoffen auszuschließen. Insgesamt werden Materialien aus Werkstoffen gesammelt, die auch in alltäglichen Gebrauchsartikeln und Verpackungen zu finden sind. Die Zusammensetzungen der verarbeiteten Stoffe können größtenteils auf den Internetseiten der jeweiligen Firmen eingesehen werden. Gegenstände, die nicht aus Eigenproduktionen der kooperierenden Firmen, sondern aus Zulieferungen stammen, deren Herkunft daher nicht genau nachvollzogen werden kann, werden entsprechend gekennzeichnet.

Die Auswahl der Materialien, sowie die Information über Herkunft und Zusammensetzung erfolgt nach bestem Wissen. Die NetzWerkstatt einfallsreich selbst prüft nicht die Zusammensetzung der Materialien und ihre Verwendung in Kitas und Schulen. Eine Haftung für Schäden beim Einsatz der Materialien wird weder von der NetzWerkstatt einfallsreich noch von den Lieferanten übernommen.

Materialien, die bereits zum Experimentieren und Gestalten in Nutzereinrichtungen verwendet wurden, werden aus hygienischen Gründen nicht wieder zurück genommen.

Der Nutzerausweis ist ausschließlich für die eingetragene Einrichtung gültig und wird jeweils nach Eingang der jährlichen Gebühr aktualisiert. Eine Weitergabe ist unzulässig. Bei Missbrauch behalten wir uns vor, den Ausweis ohne Erstattung der Gebühr einzubehalten. Bei Verlust des Nutzerausweises, stellen wir gegen eine Bearbeitungsgebühr von 5 € einen neuen aus.

Der Abschluss eines Nutzungsvertrages verpflichtet zur Zahlung einer der Einrichtungsgröße entsprechenden, Nutzungsgebühr, die sich wie folgt zusammensetzt:

  • Jährliche Nutzung: 50,- Grundgebühr plus 4,- € pro Betreuungsplatz, bzw. Schüler/in
  • Projektbezogene Nutzung für 4 Wochen: 4,- € pro Teilnehmer/in

Die Gebühr berechtigt zum Abholen von Materialien aus der Sammlung nach Bedarf. Da die Sammlung ausschließlich aus variablen Mengen gespendeter Materialien besteht, behalten wir uns vor, Abholungsmengen ggf. zu limitieren.

Ein jährlicher Nutzungsvertrag verlängert sich automatisch, sofern nicht 1 Monat vor Ablauf eine schriftliche Kündigung vorliegt.

Die Nutzungsdauer beginnt mit dem Kalendermonat, in dem der Nutzungsvertrag abgeschlossen wird und kann durch Kündigung zum Ende des jeweiligen Vormonats jährlich beendet werden. (z.B. Beginn Oktober 2014 - Ende September 2015).

Die Nutzungsgebühr ist nach Abschluss des Vertrages unter Angabe des Namens der Einrichtung und der Rechnungsnummer auf folgendes Konto zu überweisen:
Kunstschule KunstWerk e.V.  |  IBAN DE79 2501 0030 0161 9973 08   |
BIC: PBNKDEFF